Bildschirm oder Leinwand – Lösen Serien den Spielfilm ab?

Sonntag, 5. Oktober 2014, 17.00-18.00 Uhr, WDR Funkhaus


In Kooperation mit dem Kulturradio WDR 3


Aufwendig produzierte Serien sind seit Jahren der Renner auf dem Unterhaltungsmarkt. Egal ob im Fernsehen, auf DVD oder als Stream im Netz: Anspruchsvoll erzählte Formate begeistern das Publikum weltweit. Die Diskussion über das neueste Serien-Highlight gehört mittlerweile allerorts zum guten Ton, und fiktionales Erzählen im Fernsehen hat, glaubt man den Feuilletons, das Kino längst in seine Schranken verwiesen. In der Vergangenheit wurde das Seriengeschäft von Regisseuren oder Schauspielern im Vergleich zum Kino eher belächelt. Die große Leinwand war das Maß der Dinge für Erfolg und künstlerisches Renommee. Doch das war gestern: Heute tauchen Oscar-Preisträger wie selbstverständlich in Serien auf, egal ob vor oder hinter der Kamera. Das Publikum ist erfreut, aber was bedeutet das für das Kino oder für die Produzenten? Welche Programme sehen wir morgen?

Zum Start der Cologne Conference, diskutiert WDR 3 den Status quo und die Zukunft des fiktionalen Filmgeschäfts.

Gäste:

Barbara Thielen, Produzentin, Ziegler Film, München
Marcus Ammon, Senior Vice President Film, Sky Deutschland, Unterföhring
Gebhard Henke, Programmbereichsleiter Fernsehfilm, Kino und Serie, WDR, Köln

Moderation:      Uwe Schulz
Redaktion:        Wolfram Kähler