Barrier (Bariera)

Spielfilm | PL 1966 | 77' | OmeU

»Unsere zynische, unidealistische Generation hat trotz allem noch romantische Impulse«, wiederholt der namenlose Protagonist von BARRIER mehrmals. Im dritten Film Skolimowskis spielt der Regisseur erstmals nicht selbst die Hauptrolle. Aber der Medizinstudent, der sein früheres Alter Ego Andrzej Leszczyc ersetzt, ist ein ähnlich non-konformistischer, durchs Leben treibender Außenseiter. In einer hübschen Straßenbahnfahrerin findet er eine gleichgesinnte Seele. Ähnlich wie in Federico Fellinis 8 ½ – einer der Lieblingsfilme Skolimowskis – lässt sich allerdings schon früh in BARRIER kaum noch eine Grenze zwischen Realität und Fantasie ausmachen. Wie im Traum folgt eine surreale Szenerie der anderen: Auf einem Koffer springt der Protagonist über eine Ski-Schanze (der Film hat mehrere solcher draufgängerischer Stunts), er kämpft mit einem Säbel gegen ein Auto, und ein Tritt in den Hintern kann in BARRIER schon mal eine große Explosion zur Folge haben. Die zwischen avanciertem Jazz und kirchlich angehauchter Chormusik changierende Musik zum Film schrieb Roman Polanskis Lieblingskomponist Krzystof Komeda.

Production Managers
Ryszard Straszewski, Stanislaw Zylewicz
Director
Jerzy Skolimowski
Script
Jerzy Skolimowski
Photography
Jan Laskowski
Editor
Halina Prugar-Ketling
Sound
Wieslawa Dembinska
Music
Krrysztof Komeda
Production Design
Roman Wolyniec
Principal Cast
Joanna Szezerbic, Jan Nowicki, Tadeusz Łomnicki, Maria Malicka, Zdzisław Maklakiewicz, Ryszard Pietruski
Production Company
“KAMERA” Film Unit

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